Ein Hund in der Schule – warum?

Ein Hund fördert durch seine Anwesenheit und durch Interaktion viele Bereiche, die gerade für Kinder mit einem Förderbedarf von besonderer Bedeutung sind.
Hier eine kurze Aufstellung zu den positiven Wirkungen, die ein Hund auf die Entwicklung von Kindern hat.

  • Motorischer Bereich:
    • Entspannung durch Kontakt
    • Schulung der Grob- und Feinmotorik
    • Motivation zur Bewegung
  • Sozial-emotionaler Bereich:
    • Verbesserung des Lernklimas
    • Förderung der Gemeinschaft
    • Übernahme von Verantwortung
    • Lernen sozialer Kompetenzen,
      Regeleinhaltung,
      Rücksichtnahme,
      Verantwortungsbewusstsein,
      Selbstkontrolle
    • Steigerung des Selbstwertgefühls,
      bedingungslose Akzeptanz,
      Zuneigung, Nähe
    • Angstabbau
    • Begeisterungsfähigkeit
  • kognitiver Bereich:
    • Motivationssteigerung
    • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
    • Förderung der Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung durch Beobachten
    • Schulung der Handlungsplanung
    • Ordnung
    • Anregung zum Lesen und Sprechen

Diese Aufstellung der Wirkungen des Hundes auf den Menschen ist nur ein kleiner Auszug aus den vielen Möglichkeiten, die der Einsatz eines Schulbegleithundes mit sich bringt. Diese positiven Wirkungen sind in vielen Studien zur Tiergestützten Therapie belegt worden.
Weitere Informationen zur Hundgestützten Pädagogik:
Hunde-helfen-Menschen e.V.
www.schulhund.de

www.schulhundweb.de

 

 

Konzept Hundgestützte Pädagogik

Vielleicht fragen sich einige Lehrer oder Eltern,
Was soll ein Hund in der Schule?
Was ist ein Schulbegleithund?
usw.

Hierzu möchte ich Ihnen einige Informationen geben:

Ein Schulbegleithund wird gezielt in der Schule und im Unterricht eingesetzt, er soll dabei pädagogische Prozesse unterstützen. Viele Bereiche, wie zum Beispiel das Sozialverhalten, kognitive Fähigkeiten, psychische Stabilität sollen durch ihn gefördert werden.
Über das Streicheln des Hundes werden nachweislich Stress, Trauer, Aggressionen oder Depressionen abgebaut. Die Schüler entspannen und können so besser lernen. Auch die Klassenatmosphäre wird durch die Anwesenheit des Hundes ruhiger. Schülern, denen es sonst schwer fällt, Regeln einzuhalten und sich selbst zu kontrollieren werden disziplinierter und nehmen Rücksicht auf den Hund.
Ein Hund vermittelt jedem Schüler ein Gefühl von Freundschaft und Akzeptanz, weil er vorurteilsfrei, akzeptierend und aufmerksam ist. Er vermittelt Nähe, Sicherheit und Geborgenheit. Dies wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl der Schüler aus. Durch den hohen Aufforderungscharakter werden die Schüler immer wieder zum Arbeiten und Lernen motiviert.
Die pädagogischen Möglichkeiten für den Einsatz eines Schulhundes sind vielfältig:
So kann Beispielsweise die Wahrnehmung durch Beobachtungsaufgaben geschult werden, durch Bewegungs- und Wurfspiele kann die Motorik gefördert werden, die Gesprächsbereitschaft der Schüler ist über und auch mit dem Hund stark erhöht, so dass Sprache und Sprechen gezielt gefördert werden kann.

Schulhund Bruno

Schulhund Bruno

Mein Hund Bruno ist ein 5 Jahre alter Labradorrüde, steht unter regelmäßiger tierärztlicher Aufsicht und erhält Prophylaxe gegen Parasiten. 2009 haben wir gemeinsam eine Ausbildung zum Schulbegleithund-Team absolviert und erfolgreich bestanden. Bruno ist ein sehr freundlicher, lernfreudiger Hund, der sehr gerne alle Arten von Spielen spielt.

Es ist mir wichtig anzumerken, dass Brunos Ausbildung und die Arbeit mit den Schülern ausschließlich auf Motivation und Freude beruht.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen, 

Eva Springob-Horn mit Bruno